Wer die kleine Kirche von Marienroth betritt, sieht und fühlt sehr schnell: Dieses dem heiligen Georg geweihte Heiligtum ist ein besonders schönes, gepflegtes und zum Gebet einladendes Gotteshaus im Frankenwald. Zudem blickt die Kirche auf eine recht lange und sehr interessante Geschichte zurück.
Unser früherer Kirchenpfleger Josef Münch hat intensive Nachforschungen in alten Kirchendokumenten und in öffentlichen Archiven durchgeführt und das Wissen der lebenserfahrenen Bürger von Marienroth zusammengetragen. Daraus und mit seinem umfangreichen Wissen hat er diesen anschaulichen, interessanten und zeitlosen Kirchenführer gestaltet. Wir sagen herzlich „Vergelt’s Gott“ dem Autor Josef Münch, dem Planer Rudi Fiedler und dem Lektor Norbert Schülein für Ihr großes Engagement.
Eine große Begeisterung und ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement finden wir in Marienroth in allen kirchlichen Bereichen. So sind es die Mitglieder des Pfarrgemeinderats, die bei pfarrgemeindlichen Aktivitäten von vielen Helfern aus der Dorfgemeinschaft unterstützt werden. Auch die vielen Arbeiten an der Kirche, wie Kirchenreinigung, Rasenmähen, Heckenpflege oder Blumenschmuck, organisiert und erledigt die Filialgemeinde selbst.
Bei der letzten Kirchenrenovierung im Jahre 2003 packte die ganze Kirchengemeinde tatkräftig mit an und trug zu dem Gelingen der umfangreichen Renovierungsarbeiten außen und innen bei.
Ein herzliches Dankeschön deshalb auch den vielen ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern unserer Kirche.
Liebe Marienrother, liebe Freunde und Besucher unserer Kirche,
lassen Sie sich durch die Lektüre dieses Kirchenführers und bei jedem Besuch unserer Kirche neu inspirieren von den Werken und Symbolen des Glaubens, die sich in unserer Kirche wiederfinden. Genießen Sie die besondere Atmosphäre der Kirche und der aktiv gelebten Kirchengemeinde Marienroth.
Marienroth, im Jahre 2010,
dem 250-jährigen Kirchenjubiläum
Peter Barthelme, Pfarrer und Dekan
Peter Sacher, Kirchenpfleger
Carmen Bienlein, Pfarrgemeinderatsvorsitzende
(entnommen aus der Festschrift zum 250-jährigen Jubiläum der St.-Georgs-Kirche 2010)