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Worte unseres Pfarrers

Teaser Pfarrer Detlef Pötzl
Datum:
Veröffentlicht: 22.5.19
Von:
Uwe Thoma

Liebe Mitglieder unserer Gemeinden,
liebe Schwestern und Brüder,

das Pfingstfest gilt als die Geburtsstunde der Kirche. 50 Tage nach Ostern feiern wir das Fest des Heiligen Geistes. Wir erinnern uns daran, dass die Jünger Jesu voller Begeisterung die Auferstehung Jesu verkündet haben und dass sie in allen Sprachen verstanden wurden. Es ist ihnen offensichtlich gelungen, die Herzen der Menschen zu berühren und sie waren glaubwürdige Zeuginnen und Zeugen der frohen Botschaft. Der Glaube soll befreien und uns beflügeln, damit wir das Gute tun und standhaft bleiben. In der Osterzeit haben wir in unseren Gemeinden die Erst- und Jubelkommunion gefeiert. Es waren schöne Feiertage und wir haben festliche Gottesdienste gefeiert. Ganz herzlich danke ich allen, die dazu beigetragen haben, dass alles gut gelungen ist. Es ist eine schöne Tradition, dass sich Schulkameraden immer wieder treffen, in Fotoalben schmökern und sich zurückerinnern, wie das damals war. Manchmal wird man fast ein bisschen wehmütig, weil früher vieles selbstverständlicher und anders war. Manchmal klagen wir auch, dass sich heute in der Kirche manches verändert hat oder auch vieles gleichgeblieben ist. Leben heißt Veränderung. Für uns gilt es, dass wir im Heute, im Hier und Jetzt unser Christsein leben. Auch wenn wir traditionsverbunden bleiben wollen, können wir nicht nur aus der Vergangenheit leben. Wie der Apostel Paulus sagt, wollen wir uns ausstrecken nach dem, was vor uns liegt. In diesem Sinn wünsche ich uns, dass wir lebendige Gemeinden bleiben und werden, dass wir uns immer wieder inspirieren lassen vom Heiligen Geist und dass wir ihm auch zutrauen, dass er das Angesicht der Erde verändern wird – durch uns und mit uns und in uns!

Unseren Erstkommunionkindern wünsche ich viel Freude am Glauben. Es wäre schön, wenn viele von ihnen den Ministrantendienst übernehmen würden. Ermuntern Sie unsere Kinder. Ich denke, dass sie sich freuen, wenn Sie sie ansprechen und wenn sie das Gefühl haben, in unseren Gemeinden willkommen zu sein. Unseren Firmbewerbern wünsche ich weiterhin eine gute Zeit der Vorbereitung auf die Firmung am 19. Oktober in Steinbach am Wald. Die jungen Menschen stehen vor der Herausforderung, die richtigen Entscheidungen für ihr Leben zu treffen. Das ist in einer Welt, die immer unübersichtlicher wird, gar nicht so einfach. Schließen Sie sie doch bitte in Ihr Gebet ein.

Am Pfingstfest erbitten die deutschen Bischöfe eine Spende für das Hilfswerk RENOVABIS, das die Kirche in Osteuropa unterstützt. Ganz herzlich danke ich Ihnen für Ihre Gabe und sage Vergelt’s Gott. Wenn wir uns reich beschenkt fühlen, dann dürfen wir auch mit denen teilen, die weniger haben als wir.

In den Monaten Juni und Juli wird ein Priester aus Uganda in unseren Gemeinden mitarbeiten. Er wohnt im Pfarrhaus Rothenkirchen und heißt Father John Bosco Nnyanzi. Ganz herzlich danken wir für seinen Dienst. Ich darf Sie auch im Namen von Pater Helmut Haagen, Gemeindereferent Andreas Roderer und Pastoralreferent Hans Löffler bitten, Father John Bosco zu unterstützen und ihn herzlich aufzunehmen. Vielen Dank dafür!

Ich wünsche Ihnen ein frohes Pfingstfest

Detlef Pötzl