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Gesungene Passion

„Durch das heilige Ostergeschehen hat Christus der Herr die Menschen erlöst und Gott auf vollkommene Weise geehrt.
Er hat durch seinen Tod unseren Tod überwunden, durch seine Auferstehung hat er das Leben neu geschaffen.
Die drei Tage des Leidens und der Auferstehung des Herrn sind deshalb der Höhepunkt des ganzen Kirchenjahrs.“ (Missale Romanum)

Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus

Jährlich werden am Palmsonntag und am Karfreitag die Leidensgeschichte in den Gottesdiensten vorgetragen. In Wickendorf ist es guter Brauch, dass die Passion bei der Karfreitagsliturgie gesungen wird. Im Jahr 2014 sangen "Cantate Nova" und die Sänger der Wickendorfer Musikanten die Johannes Passion von Herrmann Hoffmann.

Die Leidensgeschichte ist viel mehr als ein bloßer Bericht; sie ist Deutung und Verkündigung, sie sagt nicht nur, was geschah, sondern auch warum und wozu es geschah. Das Johannesevangelium zeigt noch deutlicher als die früheren Evangelien, dass Jesus sich mit klarem Wissen freiwillig dem Tod ausgeliefert hat. Souverän steht er seinen Anklägern und Richtern gegenüber. Niemand kann ihm das Leben entreißen, er selbst gibt es hin. Nach der Darstellung des Johannesevangeliums starb Jesus zu der Stunde, als im Tempel die Lämmer für das Paschamahl geschlachtet wurden. Er selbst ist das wahre Osterlamm, sein Blut ist der Preis für unsere Rettung.

Die Aufnahme der Passion steht hier zum Nachhören bereit.

Kreuzwegandacht

Ebenso finden Sie eine Kreuzwegandacht, die Sie zuhause beten können.

Johannes Passion 2020

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